Die Fachschaft Geschichte hatte in diesem Jahr den Ausflug für das Kollegium organisiert. An diesem Nachmittag ging es bei herrlichem Spätsommerwetter über den Rhein nach Oppenheim.
Gespanntes Warten vor dem Oppenheimer Rathaus
Dort vertraute sich das Kollegium und weitere Mitarbeiter*innen der LBS einem Führer in das Kellerlabyrinth an. Heute folgte die Gesellschaft einem der beiden erschlossenen Rundwege von ca. 500 m, bei dem es oftmals hieß „Kopf einziehen“ oder Vorsicht vor schlüpfrigen Stufen.
Ausgerüstet mit Kopfschutz ging es auf den Weg in die Tiefe.
Das ganze System aus Gängen und teilweise verbundenen Kellern hat eine Länge von ca. 40 km, die (natürlich) nicht alle touristisch erschlossen sind. Diese Räume, die zwischen dem 12. und 17. Jh. angelegt wurden, dienten als Vorratsräume, Weinkeller und Versteck, sogar ein unterirdisches Löschwasserbecken war zu besichtigen.
Blaues Schwarzlich im Löschwasserbecken
Wieder am Tageslicht, führte ein kurzer Spaziergang zum Weingut Müller. Zwei Planwagen warteten auf die Gesellschaft, um sie bei Weck, Worscht und Woi in die Weinberge zu fahren. Dabei erfuhren die Kolleg*innen so einiges über den Weinbau und Vermarktung der Weine. Dazu gab es herrliche Aussichten in die Rheinebene und die nähere Umgebung Oppenheims.
"Hoch auf dem gelben Wagen ... gings los.
Erster Stop mit Blick auf Nierstein und den Roten Hang, einer der begehrtesten Lagen Rheinhessens
ROES